Aktuelles vom Verein energo

16.05.2017
Energie einsparen und mehrfach profitieren mit CO2-Zusatzertrag

Das "Nutzer - Investor Dilemma" wird durch das neue Angebot entschärft. Durch den Ertrag aus den Verkäufen der CO2-Bescheinigungen, welche als Folge des gesenkten Energieverbrauchs ausgehend von einer Betriebsoptimierung resultieren, profitiert nun auch der Gebäudeeigentümer.

Massnahmen in die Energieeffizienz sind nicht mehr nur interessant für die Mieter über tiefere Nebenkosten, sondern mit dem neuen Anreiz auch profitabel für die Eigentümer.

Liegenschaftsbesitzer oder Verwalter können die Kosten für Heizung, Lüftung und Allgemeinstrom auf ihre Mieter überwälzen. Aus solche Gründen haben Eigentümer wenig Interesse, energieeffiziente Massnahmen umzusetzen. Diese Begründung war in der Vergangenheit oft zu hören. Ändert man den Blickwinkel, sind durchaus Gründe zu finden, welche Anreiz schaffen, um in die Energieeffizienz zu investieren. Zum Beispiel verlieren betrieblich schlecht optimierte Objekte an Attraktivität und Marktwert. Für die Mieter resultiert ein höherer Komfort dank der benutzerorientiert eingestellten Gebäudetechnik und auch tiefere Nebenkosten sind für die Mieter interessant. Damit verkauft sich eine Wohnung besser. Also alles Argumente für Investitionen in die Energieeffizienz.

Abgesehen von diesen Gründen hat energo mit dem neuen Angebot «energo CO2» für das «Nutzer-Investor Dilemma» einen finanziellen Anreiz geschaffen. Der Verein energo ist seit 2016 durch das Bundesamt für Umwelt (BAFU) berechtigt, das CO2 – resp. die Bescheinigung daraus – am Markt zu verkaufen, welches als Folge einer Betriebsoptimierung der bestehenden Haustechnik eingespart wird. energo hat dazu mit der Stiftung KliK (Kompensationsgesellschaft für fossile Treibstoffe) einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen, welcher die Vermarktung der CO2-Bescheinigungen sichert. Das Programm ist operativ. Von diesem neuen Angebot können Eigentümer von Wohnbauten, mit einem Mieteranteil von mehr als 50%, profitieren.

Das revidierte Bundesgesetz über die Reduktion der CO2-Emissionen vom 23. Dezember 2011 (CO2-Gesetz) schreibt vor, die im Inland emittierten Treibhausgase bis 2020 um mindestens 20 Prozent unter den Stand von 1990 zu senken. Der Nationalrat hat zudem kürzlich beschlossen, das Pariser Klimaabkommen zu ratifizieren. Mit diesem Angebot unterstützt energo damit auch die klimapolitischen Ziele, welche die Schweiz verfolgt.

Für Eigentümer von Mehrfamilienhäuser und Wohnsiedlungen ist das eine grosse Chance ein Projekt in der Energieeffizienz zu initialisieren. Sie sparen so nicht nur Energiekosten über den gesenkten Energieverbrauch als Folge einer Betriebsoptimierung (energo©ADVANCED), sondern generieren Einnahmen über die garantierten Vergütungen der Bescheinigungen ausgehend von den eingesparten CO2-Emissionen. Damit profitieren sie mehrfach. Einerseits tiefere Energiekosten – und damit Jahr für Jahr tiefere Betriebskosten. Andererseits von den zusätzlichen Erlösen durch die Vergütung der CO2-Bescheinigungen. Die Betriebsoptimierung ist damit bereits nach 2 Jahren – oft auch schon früher – gewinnbringend.

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26. April 2017
Öffentliche Veranstaltung zu "Big Data" - 17. Mai 2017

Am Mittwoch, 17. Mai 2017 ab 13:30 Uhr findet eine Vortragsreihe zu interessanten und aktuellen Themen im Bereich Energie und Gebäude im Kursaal in Bern statt. Die Referate werden abwechselnd in den Sprachen Französisch und Deutsch vorgetragen. Die Präsentations-Folien sind jeweils in der anderen Sprache, mit welcher der Redner vorträgt, gehalten. Damit ist gewährleistet, dass alle Anwesenden dem Inhalt folgen können.


Lassen Sie sich diesen Event nicht entgehen. Anmeldungen nimmt sabine.doessegger@energo.ch gerne entgegen.

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19. August 2016
BO im Kanton Zürich - Jetzt noch wirtschaftlicher – Dank der Anschubfinanzierung vom AWEL

Dank einer Betriebsoptimierung der Haustechnik kann über 10% der Energie gespart werden. Das ist nichts Neues, aber leider wird diese kostengünstige Massnahme zur Steigerung der Energieeffizienz oft übersehen. Der Kanton Zürich will das ändern und übernimmt 20% der Grundprämie von energo©ADVANCED.

Mit dieser Aktion will das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft des Kantons Zürich (AWEL) bei den bestehenden, grösseren Gebäuden im Kanton Zürich Betriebsoptimierungen vorantreiben. Die Kostenbeteiligung beträgt 20% der Grundprämie von energo©ADVANCED. Für Neukunden ist mit dieser Anschubfinanzierung die Grundprämie für das erste Abonnementsjahr nahezu kostenlos.

Folgende Kundenbereiche kommen in den Genuss dieser Aktion:

  • Gemeindebauten wie Verwaltung, Schul- und Sportanlagen, Alters- und Pflegeheime, Hallenbäder, usw.
  • Grössere Wohnüberbauungen von Wohnbaugenossenschaften oder private Liegenschaftsverwaltungen
  • Andere öffentliche Bauten
  • Private Dienstleistungsgebäude

Eidgenössische und kantonale Bauten, sowie grosse Bauten, die gesetzlich als Grossverbraucher einer Pflicht zur Effizienzsteigerung unterstehen, sind von der Aktion ausgeschlossen.

Füllen Sie das Formular (Vermittlungsblatt) aus und senden Sie es an info.de@energo.ch. Und schon bald sehen Sie, dass sich eine Betriebsoptimierung auch bei Ihnen lohnt.

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9. September 2015
Hotels gesucht!

Sie führen ein Hotel mit Energiekosten von über CHF 50‘000 oder mehr als 30 Zimmern und möchten Ihre Betriebskosten senken? Mit einer energetischen Betriebsoptimierung mit energo können Sie bis zu 15% der Energiekosten einsparen. Energie Schweiz führt zusammen mit energo eine Aktion speziell für die Hotelbranche durch. Sie profitieren doppelt, denn neben den tieferen Kosten übernimmt EnergieSchweiz bis zu 40% der Gesamtkosten eines Betriebsoptimierungs-Abonnements energo©ADVANCED. Achtung: Das Angebot für diese Aktion ist beschränkt.

Zögern Sie deshalb nicht und nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf. Kontakt: Roland Stadelmann, roland.stadelmann@energo.ch oder 041 784 54 56.

Weitere Informationen zur Aktion sind auf der Webseite von EnergieSchweiz publiziert:

www.energieschweiz.ch/betriebsoptimierung

www.energieschweiz.ch/promotionsaktion-hotelbranche

Seit einiger Zeit bietet energo Betriebsoptimierungen auch für Hotels an, und dies mit gutem Erfolg, wie zum Beispiel der Auftrag energo©ADVANCED beim Hotel Wysses Rössli in Schwyz - wo bereits nach zwei Jahren Optimierung 17% Einsparungen bei der Wärme und 5% beim Strom erreicht wurden.

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29.04.2016
energo feiert einen runden Geburtstag!

Am 18. Mai feiert energo im Rahmen einer Tagung das 15 Jahre Jubiläum. Diese Tagung findet am Mittwoch 18. Mai von 13.20 Uhr bis 17:00 Uhr im Kursaal Bern statt. Wir haben für Sie zum Thema „ Energieeffizienz im freiwilligen Markt trotz Energieschwemme “ ein spannendes Programm mit interessanten Beiträgen zusammengestellt. Melden Sie sich bis spätestens am 4. Mai 2016 an (Der Eintritt ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist beschränkt).

Das Detailprogramm und das Anmeldformular finden Sie hier.

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22. Mai 2015
Umsetzung des Grossverbrauchermodells im Kanton Bern: energo bringt Sie auf den richtigen Weg und begleitet Sie bis zum Ziel - oder mit anderen Worten: Das Grossverbrauchermodell mit erfahrenen Profis umsetzen.

Im Zuge der Umsetzung des Grossverbrauchermodells im Kanton Bern prasseln momentan sehr viele Informationen auf Sie ein. energo hilft Ihnen, dass Sie sich in diesem Dschungel zurecht finden und sich für den richtigen Weg entscheiden. Der erster Tipp für Sie: Ersuchen Sie mit der «Deklaration der Vorgehensweise» um eine Fristerstreckung. Dadurch haben Sie anschliessend genügend Zeit, sich mit dem Thema in aller Ruhe zu befassen.

Sowohl die Zielvereinbarung wie auch die Energieverbrauchsanalyse haben ihre Vor- und Nachteile. Wichtig ist es, dass Sie für Ihren Betrieb den optimalen Weg finden. Haben Sie mehrere Standorte im Kanton Bern und können Sie sich von der CO2-Abgabe befreien, kann für Sie eine Universalzielvereinbarung die beste Lösung sein. Planen Sie in nächster Zeit Massnahmen, die die Energieeffizienz wesentlich beeinflussen oder wollen Sie sich nicht für 10 Jahre festlegen? In diesem Fall ist eine Energieverbrauchsanalyse (EVA) für Sie der ideale Weg. Um die Energieeinsparungen von 15% zu erreichen, setzten Sie innerhalb von drei Jahren nur die wirtschaftlichen Massnahmen um. Und nun können Sie sich für die restlichen sieben Jahre zurück lehnen.

Ein sehr grosses Potenzial für eine Energieverbrauchsanalyse bietet die Betriebsoptimierung. Dank den richtigen Einstellungen und Abstimmungen der Gebäudetechnik und sogar ohne Investitionen können Sie bis zu 12% Energie sparen.

Das glauben Sie nicht? Das Gesundheitszentrum Fricktal AG hat sich für die Energieverbrauchsanalyse entschieden: „Die Kombination von Energieverbrauchsanalyse und Betriebsoptimierung bietet die beste Chance, die eingesetzten Ressourcen und Mittel schnellstmöglich durch die Energieeinsparungen zu refinanzieren. In der energo-Abo Laufzeit werden intensiv Massnahmen umgesetzt, welche langfristig und nachhaltig wirken“, so Heiko Stotz, Abteilungsleiter Technik.

Eine Unterstützung durch energo lohnt sich auch, wenn Sie nicht Grossverbraucher sind. Denn eine Betriebsoptimierung ist das effizienteste und kostengünstige Werkzeug, um Ihre Betriebskosten nachhaltig zu senken, wie das Beispiel des Gesundheitszentrums Frick anschaulich zeigt.

Wir sind für Sie da, sei es bei der Umsetzung des Grossverbrauchermodells oder einfach zur Senkung Ihrer Betriebskosten. Rufen Sie uns an, ein unverbindliches Gespräch kann Sie bereits einen Schritt weiter bringen. Kontakt: Martin Jaisli; martin.jaisli@energo.ch; 062 922 54 54, Bahnhofstrasse 37, 4900 Langenthal.

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17. Juli 2014
Ob auf freiwilliger Basis oder gesetzlich vorgeschrieben - eine Energieverbrauchsanalyse mit energo©ADVANCED bringt nur Vorteile.

Und so geht’s: Unsere Ingenieure analysieren für Sie den Energieverbrauch vor Ort und ermitteln zumutbare und wirtschaftliche Massnahmen. Sie haben das letzte Wort und entscheiden, welche Massnahmen zur Verbrauchsreduktion von 15% umgesetzt werden. Und die ganze Formularflut erledigt ebenfalls energo für Sie!
Dank optimal eingestellter Anlagen wird die Verbrauchsreduktion ohne Investitionen erreicht. Sie fragen sich wie? Unser Zauberwort heisst: Energieeffizienz durch Betriebsoptimierung. Mit energo©ADVANCED nutzen Sie das einfachste, kostengünstigste und effizienteste Instrument, um Energie und Kosten zu sparen. Mehr dazu finden Sie unter: energo©ADVANCED

14. Mai 2014
Neuer Präsident energo

Anlässlich der Vereinsversammlung von energo wurde Nationalrat Martin Landolt zum neuen energo Präsidenten gewählt.
Das Team von energo freut sich auf die Zusammenarbeit.
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M. Landolt (Präsident) und B. Wüthrich (Vize-Präsident)

14. Mai 2014
Tagung "Energiestrategie - Chancen für Energieversorgungsunternehmen"

Anschliessend an die Vereinsversammlung von energo fand im Mythenforum Schwyz die Tagung "Energiestrategie - Chancen für Energieversorgungs-unternehmen" mit über 80 Teilnehmern statt.

Die interessanten Vorträge finden Sie in unserem Downloadbereich.

14. Dezember 2012
Zertifikatsübergabe Stadt Chur

Die Reduktion des Energieverbrauchs entlastet die Stadtkasse der Stadt Chur um jährlich rund 100'000 Franken Ganz im Sinne des städtischen Energiekonzepts 2020 hat die Stadt die Haustechnik von sieben verbrauchsintensiven Liegenschaften optimiert. Der Zielwert eines um 10 % tieferen Energieverbrauchs wurde dabei deutlich übertroffen. Die Ausweitung des Projekts energo" auf weitere Liegenschaften wird geprüft.

25. September 2012:
Wer Gebäude optimiert, spart Geld

An der Hochschule Luzern erlangten die ersten 20 Studierenden das neue CAS in Betriebsoptimierung

Das Schlagwort Energieeffizienz ist in aller Munde. Dass sich mit der Optimierung von Gebäuden viel Energie einsparen liesse, ist auch weitgehend bekannt. Seit einem Jahr gibt es inzwischen eine Weiterbildung im diesem Bereich: das Certificate of Advanced Studies (CAS) in Betriebsoptimierung. Dieses neue CAS entwickelten die Hochschule Luzern, das Programm „EnergieSchweiz“ des Bundesamts für Energie BFE sowie energo, das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz.

Dieser Tage konnten die ersten 20 Studierenden ihr Diplom entgegennehmen. Sie sind mehrheitlich bei Ingenieur- und Planungsbüros angestellt und für das technische Facility Management zuständig. Im Verlaufe ihres CAS-Studiums lernten sie, dass Betriebsoptimierungen nicht nur eine technische, sondern vor allem auch eine planerische Komponente haben. Wo sie von langer Hand geplant und fachmännisch umgesetzt werden, reduzieren sich die Kosten deutlich. Mit anderen Worten: Wer Gebäude energietechnisch optimiert, spart viel Geld. In ihren Abschlussarbeiten konnten die Studierenden aufzeigen, dass die grössten Einsparungen erzielt werden, wenn die Optimierungen über mehrere Jahre angelegt sind.

Für „EnergieSchweiz“ ist die Fortführung dieses CAS ein wichtiger Beitrag, um die energie- und klimapolitischen Ziele der Schweiz zu erreichen. „In der Energiestrategie 2050 des Bundes stellt die Betriebsoptimierung eine wichtige Massnahme im Gebäudebereich dar. Um den sich abzeichnenden Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken wollen wir diese Weiterbildung festigen und bekannter machen“, sagt Adrian Grossenbacher vom Bundesamt für Energie.

Das nächste CAS Betriebsoptimierung beginnt im November, noch hat es freie Plätze.

http://www.energo.ch/de/weiterbildung/akademie/

Rückfragen:

Martin Jaisli, energo
Tel. 079 799 30 42 (ruft zurück)

Das CAS haben erlangt:

Ammann Urs, Reinach AG; Au Manuel, Frauenfeld; Bachofen Ralph, Wolfhausen; Berry Johannes, Grüsch; Hatt Hans, Triesen; John Thomas, Winterthur; Lanz Stefan, Köniz; Lauber German, Hünenberg; Meier Erich, Männedorf; Morandi Marcel, Biel; Moser Urs, Sirnach; Odermatt Niklaus, Buochs; Rüede Stefan, Gossau ZH; Schnyder Remo, Küssnacht am Rigi; Steiner Franz, Henau; Steiner Markus, Oberbüren; Strässle Martinangeli Stefan, Richterswil; Tanner Christian, Uster; Vandyck Antoine, Zürich; Vock Gerhard, Aarau;

11. Juli 2012:
«Wie der Abwart Energie spart»

Mit wenigen und einfachen Handgriffen Strom einsparen: Dass dies möglich ist, zeigt das EBS anhand des Schulhauses Stumpenmatt.

Das Schwyzer Elektrizitätsunternehmen arbeitet, was das Projekt Betriebsoptimierung angeht, nicht auf eigene Faust, sondern mit dem nationalen Verein energo. Die Zusammenarbeit des nationalen Vereins, dem EBS und den Gebäudeeigentümern wird vertraglich abgeschlossen. energo sorgt mit erfahrenen Ingenieuren, dass die richtigen Massnahmen umgesetzt werden, aber auch dass der technische Dienst in einem Gebäude entsprechend geschult wird. Die Arbeit von Energo wird durch das EBS finanziert, dies während fünf Jahren. Das Elektrizitätswerk refinanziert sich mit 80 Prozent der Einsparungen. Während fünf Jahren profitiert der Kunde von den restlichen 20 Prozent der Einsparungen, ab dem 6. Jahr schliesslich zu 100 Prozent. «Das Risiko übernimmt also das EBS», verdeutlicht Daniel Hänny, Leiter energo- Geschäftsstelle Deutschschweiz.

Für das EBS ist dieses Projekt nicht einfach ein Nebenstrang seiner Tätigkeit, sondern gehört zu einer der fünf strategischen Erfolgspositionen des Unternehmens, wie Direktor Hans Bless erklärte. «Wir können nicht einfach nur den Mahnfinger erheben. Wir wissen als Energieversorger am besten, wie Energie eingespart werden kann», so Bless. Das EBS erhofft sich mit den Massnahmen an den 21 Objekten Einsparungen in der Höhe von 285 000 Franken, insgesamt verursachen die Gebäude Kosten von rund 2,38 Millionen Franken.

Hören Sie dazu den Bericht vom 10. Juli 2012 im Regionaljournal Zentralschweiz von DRS 1.

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5. Oktober 2011:
«Energie für 810 EFH gespart - Auszeichnungen für 7 Postgebäude»

Dank Optimierung der Gebäudetechnik an sieben Postgebäuden wurden 1'800 Tonnen CO2 weniger verbraucht.

Alle reden vom Ausstieg aus der Atomenergie. Dabei gerät ein zentraler Pfeiler der Energiepolitik in Vergessenheit: die Energieeffizienz. Mit bescheidenem Aufwand kann viel Energie gespart werden.

Der Gelbe Riese zeigt sich dabei besonders fortschrittlich: Die Schweizerische Post optimierte an sieben grossen Gebäuden ihre Gebäudetechnik. Auf diese Weise konnten deutliche Verbesserungen erzielt werden. Bisher wurden so jährlich 10’500 Megawattstunden oder 1800 Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht dem jährlichen Energiebedarf von 810 Einfamilienhäusern.
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Hauptsitz der Post, Schönburg, Bern (© Die Schweizerische Post)
Die Optimierungen an den Postgebäuden wurden in Zusammenarbeit mit energo realisiert.

„Die Optimierungen an den Postgebäuden sind ein exemplarisches Beispiel“, sagt Daniel Hänny, Leiter der Energo-Geschäftsstelle Deutschschweiz. „Eine deutliche Reduktion des Energiebedarfs ist bei fast allen grossen Bürogebäuden möglich.“ Und dies ohne kostspielige Umbauten.

Die sieben Postgebäude, die ihren Energiebedarf deutlich reduzieren konnten, sind Basel, Bern (Hauptsitz Schönburg), Fribourg und Lausanne sowie die Paketzentren Daillens (VD), Frauenfeld und Härkingen. Sie wurden alle wegen ihren vorbildlichen, energieeffzienten Optimierungsmassnahmen durch energo ausgezeichnet.

11. Mai 2011:
«Auch die soziale Anerkennung ist ein Anreiz zum Energiesparen»

Die über 100 Teilnehmenden am energo Jubiläumsanlass wurden von drei Referenten mit kernigen Aussagen verwöhnt. Der obige Satz stammt von der Umweltpsychologin Dr. Gundula Hübner, die das Verhalten des Einzelnen beim Energiesparen beleuchtete.

«Sie alle können den Everest erklimmen», meinte Dr. Oswald Oelz in seinem Referat «Grenzen erleben». Der Höhenmediziner und Alpinist brach eine Lanze für gut funktionierende Teamarbeit, die zur erfolgreichen Projektgestaltung unabdingbar ist.

«Das offizielle Szenario der internationalen Energieminister ist völlig irreal» – mit solchen Thesen lockte Pierre Veya, Chefredaktor der Le Temps, das Publikum aus der Reserve, dies aus dem Blickwinkel eines wach beobachtenden Journalisten.
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Prof. Dr. Oswald Oelz
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Dr. Gundula Hübner

Presse

EnergieSchweiz: Neue Dienstleistungen für KMU ab 2017

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